Rückblick der WM 2006 in Deutschland

Vorwort zum Rückblick

Liebe Fußballfans, in dem folgenden Artikel geht es um die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Dabei schauen wir gemeinsam zurück und werden feststellen, welche Emotionen es gab, welche Topteams sich duellierten und wie das Ganze von den Menschen gelebt und gefeiert wurde.

Der Rahmen – Stadions

Das Turnier ging vom 9. Juni bis zum 9 Juli. Es gab gesamt 12 verschiedene Stadions.
Berliner Olympiastadion, Dortmunder Signal Iduna Park, die Frankfurter Commerzbank-Arena und die AWD-Arena (Heute HDI Arena) von Hannover. Aber auch die Hamburger Spielstätte, die AOL-Arena durfte nicht fehlen, wie in München die Allianz-Arena. Das Kölner Stadion, das der Leipziger, der Nürnberger und auch das Stuttgarter Stadion bekamen den Zuschlag. Auch im Stadion von Kaiserslautern wurde Fußball gespielt. Zum Teil hießen die Stadions namenrechtlich während der WM anders.

olympiastadion berlin
Berliner Olympiastadion beim Eröffnungsspiel der WM 2006.

Der Rahmen – Public Viewing

Wie wird den die WM verlaufen, so richtig sicher konnte man sich spielerisch doch gar nicht sein. Organisatorisch war aber alles top vorbereitet. Legendär war die Fanmeile in Berlin. Überall strömten Massen zum Zuschauen. Mit jedem Sieg wurde das Land verrückter.

Die Deutsche Fußballnationalmannschaft bei der WM 2016

Damals hieß der Trainer noch Jürgen Klinsmann. An seiner Seite stand damals unser heutiger Bundestrainer Joachim Löw als Co-Trainer.
Die Vorbereitung lief nicht sehr rund. So zählte die deutsche Nationalmannschaft nur aus Höflichkeit zu den Favoriten auf den Titel. Dies lag an der glorreichen Vergangenheit und weil sie die Gastgebende Mannschaft 2016 gewesen ist.

Fans beim Public-Viewing in München zur WM 2006 in Deutschland.

Die Gruppenphase stellte für die Nationalelf kein Problem dar. Überraschend offensiv spielte sie in München gegen Ecuador. Lahm erzielte ein wunderbares Tor. Endstand war ein 4:2. Nach allen drei Spielen zieht die DFB-Elf mit 3 Siegen und einem Torverhältnis von 8:2 weiter. Nicht zuletzt dank eines Flügelflitzers Namens Odonkor der die DFB-Elf gegen Polen sehr spät auf die Siegesstraße brachte.

Von der Gruppe A, bestehend aus Deutschland, Ecuador, Polen und Costa Rica kam noch Ecuador weiter.
Die Gruppe B war mit England und Schweden besetzt. Diese kamen weiter. Paraguay und Trinidad und Tobago schieden dagegen aus.
Etwas spannender war es in Gruppe C. Elfenbeinküste verpasste als dritter genauso wie Serbien und Montenegro das Weiterkommen. Argentinien und Niederlande kamen weiter.

Der aktuelle Europameister Portugal und Mexiko kamen in Gruppe D weiter. Angola und Iran schieden aus.
Gruppe E bestand aus Italien, USA, Tschechien und Ghana.
Ghana und Italien kamen weiter. Italien als Gruppensieger.
In Gruppe F kamen Brasilien und Australien weiter. Kroatien und Japan mussten hier die Koffer packen.
In Gruppe G kamen die Nachbarn Frankreich und die Schweizer weiter. Südkorea und Togo schieden aus.
Spanien, Ukraine, Tunesien und Saudi-Arabien, das war die Abschlusstabelle der Gruppe H.

Das Achtelfinale

Deutschland gegen Schweden hieß das Duell der Gastmannschaft. Deutschland gewann mit 2 zu 0. Spanien gegen Frankreich war wohl das spannendste Duell. Frankreich gewann mit 3 zu 1.
Brasilien besiegte Ghana mit 3 zu 0, Portugal gewann knapp gegen Niederlande mit 1 zu 0. Mit dem gleichen Ergebnis siege England gegen Ecuador und Italien gegen Australien. Argentinien gewann mit 2 zu 1 gegen Mexiko. Die Schweiz verlor im Elfmeterschießen gegen die Ukraine mit 3 zu 0.

Das Viertelfinale

Frankreich gewann gegen Brasilien, Portugal gegen England und Italien gewann gegen Ukraine.
Deutschland gegen Argentinien, oder wie die Bild damals titelte („Heute kriegt Messi auf die Fressi“) ging es wieder um einiges. Lehman bekam beim Elfmeterschießen einen Zettel,
dank dem er vermutlich zum Elfmeterheld wurde.
Die Degradierung Oliver Kahn scheint sich gelohnt zu haben.

Das Halbfinale

Portugal verlor gegen Frankreich knapp mit 1 zu 0.
Deutschland musste gegen Italien antreten. Es war ein sehr enges Spiel aber in der Verlängerung klafften dann Lücken, in denen Italien den 2 zu 0 Sieg einfuhr.

Das Finale

Dieses Gewann Italien gegen Frankreich.
Legendär die Kopfnuss von Zinidine Zidane. Das gab noch sehr lange Diskussionen. Er ließ sich provozieren. 5 zu 3 war das Endergebnis im Elfmeterschießen.

Spiel um Platz 3

Deutschland gegen Portugal in Stuttgart. Hier erfanden sich die sparsamen Schwaben neu und entfachten eine gigantische Abschlussparty. Natürlich wurde später noch gefeiert, aber das ganze Land war stolz auf das Team. Unvergessen der Handschlag von Oliver Kahn und Jens Lehman. Oliver Kahn trat aus der Nationalmannschaft aus.

Fazit

Am Ende war es sportlich ein Erfolg. Niemand kann eine Weltmeisterschaft perfekt planen und alle Erwartungen wurden übertroffen. Deutschland bekam sein Sommermärchen.

Bildquellen

  • By René Stark (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons
  • By Tobi 87Own work, CC BY 3.0, Link

Dieser Artikel hat 1 Kommentar

  1. Ein gelungener Rückblick von der wohl emotionalsten WM für uns deutschen. Ich persönlich empfand die Zeit während der WM als absoluten Ausnahmezustand – überall Deutschlandfahnen, Zusammenhalt und Freundlichkeit unter allen Menschen und das Mitfiebern um die Spiele unserer Nationalmannschaft. So gesehen bin ich überzeugt, dass die WM ein voller Erfolg war und bald wieder nach Deutschland kommen sollte.

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